Welche Gestalt haben Vulkane?

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Lückentext

Bitte an der richtigen Stelle einsetzen:

Gasen | basisch | Everest | Krater | Magmakanal | Vesuv | Flächen | dünnflüssig | Island | Asche | Lava | kegelförmiger | Zahnpasta | Kieselsäure | Erdspalte | Schlot | ruhig | Fließfähigkeit | erstarrt | Hawaii | Schichtvulkan | Schildvulkan |
Welche Gestalt haben Vulkane?
Ein Vulkan ist meist ein Berg, bestehend aus ausgeworfener und erkalteter . Der Gipfel läuft nicht, wie bei anderen Bergen, spitz zu, sondern weist eine Mulde auf, den . Bei einem tätigen Vulkan führt von hier aus eine Röhre, der (oder ), in die Tiefe. Manchmal bahnen sich auch weitere Magmakanäle ihren Weg durch den Untergrund und brechen an den Hängen des Vulkans aus.
Allerdings gibt es Vulkankegel mit steilen und solche mit sehr sanften Hängen - bedingt durch die Zusammensetzung des Magmas.
Am wichtigsten sind neben der Temperatur des Magmas sein Gehalt an und an . Das ist derselbe Stoff, der als Quarz Hauptbestandteil von Sand und vielen Gesteinen ist. Der Gasgehalt bestimmt den Druck, mit dem das Magma aus dem Krater quillt oder schießt.
Kieselsäure hingegen bestimmt die : Je mehr Kieselsäure Magma enthält, desto zähflüssiger ist es. Bei über 65 Prozent spricht man von saurem Magma. Es schmilzt erst bei über 1 200 Grad Celsius, fließt nur zäh wie oder Fensterkitt und erstarrt an der Luft rasch.
Liegt der Kieselsäureanteil im Magma unter 50 Prozent, nennt man es . Es schmilzt schon bei weniger als 1 000 Grad Celsius und ist recht . Lavaströme stammen aus Vulkanen, die von basischem Magma gespeist werden. Ihre dünnflüssige Lava kann viele Kilometer weit fließen, bevor sie . Nahe am
Krater kann sie Geschwindigkeiten von einigen Dutzend Metern pro Minute erreichen. Der bisher schnellste Lavastrom schoss sogar mit rund 55 Kilometern pro Stunde, also etwa 900 Metern pro Minute, dahin.
Solche dünnflüssige Lava quillt normalerweise recht aus dem Schlot und breitet sich dann über weite aus. Mit der Zeit entsteht eine flache Kuppe, die an einen auf den Boden gelegten Kriegerschild erinnert und daher genannt wird. Eine solche Form hat beispielsweise der Mauna Loa auf der Pazifikinsel . Er ragt zwar „nur“ 4 169 Meter aus dem Pazifik heraus. Aber das ist nur der obere Teil eines gewaltigen Vulkanberges mit sehr flachen Hängen. Er setzt sich unter Wasser noch 5 000 Meter fort und hat am Fuß über 300 Kilometer Durchmesser. Insgesamt ist der Vulkan also höher als der Mount im Himalaja-Gebirge, der mit seinen 8 872 Metern als höchster Berg der Erde gilt.
Vulkankegel mit steilen Hängen dagegen bilden sich, wenn das Magma reich an Gasen und Kieselsäure ist. Dann häufen sich um den Krater herum die ausgeworfenen Lockerstoffe auf, also Asche, kleine Steinchen und große Trümmer, und werden immer wieder überdeckt von Schichten erstarrter Lava. Die Vulkanforscher nennen diesen Typ . Die weitaus meisten bekannten Vulkane, etwa der , der Ätna, der Stromboli oder der Fudschijama, gehören dazu.
Schließlich gibt es noch Vulkane, die keine Berge sind. Mitunter quillt nämlich dünnflüssige, basische Lava aus kilometerlangen Erdspalten hervor - in solcher Menge, dass Täler und ganze Landschaften vom Gesteinsbrei überflutet werden. Den größten derartigen Ausbruch in historischer Zeit erlebten 1783 die Bewohner der Insel im Nordatlantik. Hier traten innerhalb von 3 Monaten aus einer 25 Kilometer langen , der Laki-Spalte, über 12 Kubikkilometer Lava aus und flossen über 60 Kilometer weit. Gleichzeitig entwichen Vulkangase, zogen weit übers Land, vergifteten das Gras und töteten das Vieh. Eine große Hungersnot war die Folge, bei der mehr als 10 000 Menschen, ein Fünftel der Inselbevölkerung, starben.
In früheren Epochen der Erdgeschichte hat es noch weit gewaltigere Lavaaustritte gegeben - so etwa im südamerikanischen Paraná-Becken, das Südbrasilien, Nord-Argentinien, Paraguay und Uruguay umfasst. Hier bedeckt erstarrte Lava ein Gebiet von rund einer Million Quadratkilometern Größe bis zu 600 Meter hoch.