Warum liegen so viele Vulkane an der Pazifikküste?
Warum liegen so viele Vulkane an der Pazifikküste?

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Neuseeland | Tambora | Kontinentalverschiebung | Kontinente | Mittelmeer | Pazifischen | Plattentektonik | Cotopaxi | Fudschijama | 7 | 500 | 77 | Meeresspiegel | 1 511 | Krakatau | Feuerland | Ozeanböden | Ring | Popocatépetl | Pinatubo | Helens | treiben | Kraft | Puzzles |
Vulkane rauchen auf jedem Kontinent, sogar in der eisbedeckten Antarktis. Amerikanische Geologen haben in sorgfältiger Arbeit alle bekannten Vulkane aufgelistet, die während der letzten 10 000 Jahre aktiv waren oder es noch sind. Ihr Katalog verzeichnet Einzelvulkane und 7 886 nachweisbare Ausbrüche, darunter 86 von solcher Wucht, dass sich anschließend ein Einsturzkessel, eine Caldera, bildete. Etwa Vulkane sind derzeit tätig. Europa zählt mit Vulkanen, davon die Hälfte auf Island, zu den Schlusslichtern der Liste. Dafür sind die -Vulkane besonders gut erforscht; ihre Tätigkeit wird seit Jahrhunderten beobachtet. Allein vom Ätna auf Sizilien kennt man die genauen Daten von 232 einzelnen Ausbrüchen.
Die weitaus meisten Vulkane aber liegen entlang der Küsten des Ozeans. Wie Perlen einer Kette reihen sich hier über 1 000 Feuerschlote aneinander. Als „ des Feuers“ bilden sie ein gewaltiges Hufeisen. Es beginnt auf , zieht sich durch die Inselwelt der Südsee, über Indonesien und die Philippinen nach Japan bis hinauf zur russischen Halbinsel Kamtschatka, überquert als Aleuten-Kette die Beringstraße und setzt sich dann über Alaska, die Westküsten von Kanada und den USA fort nach Mittel- und Südamerika bis hinunter nach . Berüchtigte Vulkane finden sich entlang dieser Kette. Manche töteten Tausende von Menschen: etwa Mayon und auf den Philippinen, und in Indonesien und der , der heilige Berg der Japaner. Und an der Ostküste des Pazifiks der Mount St. im Kaskadengebirge in Nordamerika, , Paricutin und El Chichon in Mittelamerika, Nevado del Ruiz, und Villarica in den Anden Südamerikas.
Es war lange Zeit eines der großen Rätsel der Geologie, warum sich die Feuerschlote nicht gleichmäßig über die Erde verteilen, sondern an bestimmten Stellen so auffällig aneinander reihen. Die Vulkankette an den Pazifikküsten ist nicht die einzige, auch in einigen anderen Weltgegenden findet man Reihen von Vulkanen, etwa in der Karibik mit dem Mont Pelée, auf Island, auf Hawaii, längs durchs Mittelmeer und in Ostafrika. Als erster Forscher kam der deutsche Geophysiker, Meteorologe und Polarforscher Alfred Wegener (1880 bis 1930) der Lösung dieses Rätsels auf die Spur. Vulkane spielten bei seinen Überlegungen allerdings kaum eine Rolle. Ihm gab vielmehr die an sich altbekannte Tatsache zu denken, dass die einander gegenüberliegenden Küsten von Afrika und Südamerika aussehen wie die voneinander gelösten Teile eines . Obwohl sie durch Tausende von Kilometern Atlantik getrennt sind, scheinen sie einst zusammengehangen zu haben.
Wegener zog daraus den Schluss, dass die Kontinente langsam auf der Erdoberfläche , vergleichbar den Tafeleisbergen auf dem Meer.
Als Wegener 1912 seine Theorie der veröffentlichte, erregte sie sofort weltweites Aufsehen, traf aber dennoch auf heftige Ablehnung bei fast allen Geologen. Damals herrschte die feste Überzeugung, dass sich die Lage der Kontinente und Ozeane seit Urzeiten kaum verändert hatte. Vor allem konnte Wegener nicht erklären, welche in der Lage war, die gewaltigen Kontinente über die Erdoberfläche zu schieben. Erst in den letzten 40 Jahren machten die Geologen vor allem am Grunde der Ozeane eine Fülle von Entdeckungen, die Wegeners Vorstellung stützen.
Heute nennt man die Theorie von der Kontinentalverschiebung „“ (von griechisch: tektonikos = zum Bauen gehörig). Bei der Untersuchung des
Meeresbodens mit modernen Messgeräten entdeckten die Geologen, dass die Erdkruste in ein Mosaik von großen und über 20 kleinen, bis zu 100 Kilometer dicken Platten zerbrochen ist. Die Platten wiederum tragen die - die Pazifische Platte zum Beispiel den Pazifischen Ozean - und einige außerdem die . Die Kontinente sind nichts anderes als erhöhte Teile dieser Platten, die über den hinausragen. Sie bestehen aus leichterem Gestein als die tieferen Teile der Platten und bleiben daher stets an der Erdoberfläche.