thumbtack.gif (1707 Byte)NMM Geografie: Washingtonthumbtack2.GIF (2009 Byte)

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4 Mio Einwohner (mit Vororten); 20 m ü. M.

Ruhige, waldumschlossene Planstadt am Zusammenfluss von Potomac und Anacosta, knapp unterhalb der Stromschnellen (Fall-Linie); seit 1800 Bundeshauptstadt und Sitz der Regierung der USA.

Die vom Franzosen L'Enfant entworfene Stadt gleicht mit ihrem Renaissance-Grundriss europäischen Fürstenresidenzen. Niedrige Häuser, breite Alleen und repräsentative Regierungs- und Verwaltungsgebäude im neugriechischen Stil prägen das Bild des Stadtzentrums, so das Capitol (Parlamentsgebäude) und das Weisse Haus (Sitz des Präsidenten). Da man die Bundeshauptstadt nicht auf dem Gebiet eines der dreizehn Neu-England-Staaten anlegen wollte, wurde zwischen Maryland und Virginia, an der Grenze zwischen Nord- und Südstaaten - etwa im Zentrum des damaligen Territoriums-ein Quadrat von 10 Meilen Seitenlänge (heute noch 181 km') ausgeschieden und zum selbständigen District of Columbia (D.C.) erklärt.

Die Stadt verdankt ihr stetiges Wachstum vor allem der Vermehrung und Erweiterung von Ministerien und Ämtern, d.h. in erster Linie dem Zuzug von Behörden und Beamten. Sie ist Verwaltungszentrum der USA, nicht aber Kultur­ oder Wirtschaftszentrum des Landes. Rund ein Drittel der Beschäftigten arbeitet im öffentlichen Dienst, und auch der übrige tertiäre Sektor wie Banken und Versicherungen, Handel und Verkehr oder das Gastgewerbe sind voll entwickelt. Nur 7 bis 8% der Erwerbenden sind in der Industrie, vor allem in Leichtindustrie und Druckereigewerbe tätig. Anteil der schwarzen Bevölkerung. 35,0% (1950), 53,9% (1960),71.1% (1970),70,3% (1980).