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Geografie: Philadelphia
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4,0 Mio Einwohner (mit Vororten); Meereshöhe Zweitgrösste Stadt an der Ostküste und viertgrösste der USA in ausgezeichneter Verkehrslage auf dem Küstenplateau und mit gutem Zugang zu den Bergbau- und Industriezentren der Appalachen, an der Einmündung eines Nebenflusses in den Delaware. Als Ausgangspunkt der ersten grossen ÜberlandBahnstrecke ist die Hafenstadt auch heute noch eine Drehscheibe des Schienenverkehrs.
In der 1681 vom Quäker William Penn (<Penn>sylvania!) gegründeten Stadt wurde 1776 die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Bis 1800 war Philadelphia Hauptstadt der Union. Das heutige Philadelphia zeichnet sich durch eine frühe und vorbildliche Stadt- und Verkehrsplanung (öffentlicher Verkehr, Schienenverkehr) und eine umfassende Sanierung der Innenstadt aus. So wurde nach einer Erhebung über den Zustand der Stadt (1956) ein Sanierungskredit von 60 Mia Franken für 40 Jahre beschlossen. In der Downtown, wo die Zahl der Arbeitsplätze überdurchschnittlich gross ist, schenkte man dem öffentlichen Verkehr (Tiefbahnen bis unter die Geschäftshäuser, Lifte) mehr Aufmerksamkeit als dem Individualverkehr (Ringautobahn, aber nur gebührenpflichtige Parkplätze in der Innenstadt); in den Wohngebieten förderte man die Einrichtungen der Lokalzentren (Nachbarschaften: 5000 Einwohner; Stadtviertel; 25000 bis 50000 Einwohner).
Die Industriegebiete am Delaware umfassen die grössten Eisenbahnwerkstätten und Lokomotivfabriken der USA, Werften, Erdölraffinerien, Maschinenfabriken, Betriebe der Textilindustrie, der Chemie und des Druckereigewerbes. Ausgeführt werden indessen neben Metallwaren und Fahrzeugen auch Weizen, Mais und Kohle aus dem Hinterland, eingeführt vor allem Erze und Erdöl. Die in Konkurrenz zu New York (Handel) und Washington (Verwaltung) stehende Stadt ist noch immer ein Zentrum des amerikanischen Geisteslebens mit Sitz wissenschaftlicher Gesellschaften, mit Akademien, Universitäten, mit Museen und mit einem weltbekannten Orchester. Anteil der schwarzen Bevölkerung; 18.2% (1950). 26,4% (1960), 33,6% (1970), 37,8% (1980).
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