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Geografie: New York
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Manhattan: Das riesenhafte Wachstum verdankt New York vor allem den Emigranten aus Europa, die hier - aus verschiedenen Gründen- grösstenteils hängen blieben. Parallel zum Anstieg der Einwohnerzahl und zur Ausdehnung der Stadt nach allen Seiten (heute über 6000 km2; Kanton Graubünden 7100 km2) verlief das Wachstum in die Höhe (Wolkenkratzer) und in die Tiefe (Versorgung, Verkehr). Etwas später als in Chicago wurden auch hier Wolkenkratzer gebaut, was auf dem felsigen Untergrund Manhattans gut möglich war. Beeindruckend ist der streng schachbrettförmige Grundriss der Insel, der bereits 1810 für 100 Jahre festgelegt wurde. Er ermöglichte eine einfache Benennung der Strassen sowie bestimmter Punkte innerhalb Manhattans.
Einwanderer. Da die ansässigen Amerikaner die grosse Zahl der Einwanderer nicht mehr assimilieren konnten, bildeten sich ganze Strassenzüge und Quartiere mit Fremdgeborenen gleicher Nation, die ihre Sitten und Gebräuche weitgehend bewahrten: Italiener (in Little Italy oder Kleinvenedig), Deutsche (in Little Germany), Chinesen (in der Chinatown), Schwarze (in Harlem) usw. Verkehr. An jedem Werktagmorgen strömen gegen 4 Mio Menschen (Pendler) nach Manhattan. Abends fahren sie wieder in ihre Wohnquartiere oder Wohnstädte zurück. Diesen gewaltigen Verkehr bewältigen Untergrundbahn, Eisenbahnen. Omnibusse, Fähren, Personendampfer und Privatautos. Neben der UBahn liegen auch die Geleise der Schnell- und Fernbahnen mit ihren Bahnhöfen grösstenteils unter dem Boden. Zwei- bis dreistöckig verlaufen die Tunnelröhren von Bahn und Strasse untereinander und unterqueren an mehreren Stellen Hafenanlagen und Flüsse.
Hafenanlagen. Die alten Docks im Süden und Westen Manhattans sind heute verlottert, die Lagerhäuser grösstenteils zerfallen. Abgesehen vom modernen Passagier-Terminal auf der Höhe der 52. Strasse sind dort nur noch drei Docks in Betrieb. Aber auch an diesen wurden 1978 nur noch 209 «Dampfer» mit 340 000 Passagieren abgefertigt - auf den drei New Yorker Flughäfen dagegen 50.4 Mio Flugreisende. Die modernen Hafenanlagen New Yorks mit rund 60000 Arbeitsplätzen befinden sich heute in Brooklyn, auf Staten Island und vor allem auf der New-Jersey-Seite in Newark und Elisabeth. Diese modernen Stückgut- und Containerhäfen warten mit beeindruckenden Ausmassen und Leistungen auf.
Industrie und Wirtschaft. New York ist wohl in erster Linie Handels- und Finanzzentrum. Von Bedeutung sind aber auch Industrie und Gewerbe, so vor allem das Druckerei- und Verlagswesen, der Maschinenbau, die Metallverarbeitung, die Nahrungs-, Genuss- und Heilmittelindustrie sowie die Herstellung von Kleidern (Modezentrum). In der Umgebung der Stadt findet man aber auch zahlreiche Betriebe der Schwerindustrie. Bildung, Kultur und Politik. Die Stadt ist reich an angesehenen Bildungsstätten wie Colleges und Universitäten (z.B. Columbia University), weltbekannten Kunst- und Kulturinstituten (z.B. Carnegie-Hall) und Bühnen (z.B. Metropolitan Opera House, Met), Museen, Sammlungen. Kunst-Galerien und Bibliotheken. Da auch die Vereinten Nationen, die UNO, mit ihren bekannten Gebäudekomplexen (Wolkenkratzer am East River), verschiedensten Organisationen und Büros sichtbar vertreten sind, wird New York gewissermassen zur Hauptstadt der Welt.
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