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What follows is a plain HTML version of the Quiz.
Die Konjunktion
eine Übungssequenz von Marcel Spahr (2009)
1. Füge die Konjunktionen am richtigen Ort ein:
Die Stute der Ackergaul (Leo Tolstoi)
Eine hübsche Stute war Tag Nacht auf der Weide und nie vor dem Pflug; ein Ackergaul weidete nur des Nachts und musste tagsüber pflügen. Die Stute sagte zum Ackergaul: "Warum rackerst du dich so ab? Ich an deiner Stelle würde einfach nicht hingehen. Und dir der Bauer mit der Peitsche kommt, komm du ihm mit deinen Hufen!" Am andern Morgen tat der Ackergaul genau das, was ihm die Stute geraten hatte. Und der Bauer sah, wie störrisch der Ackergaul war, und nahm die Stute ins Geschirr, sie recht merkte, was mit ihr geschah.
- [und ]
- [aber ]
- [ehe ]
- [und ]
- [wenn ]
2. Füge die Konjunktionen am richtigen Ort ein:
Kurt Marti: Meine Angst lässt grüssen
Meine Angst, wurde mir ausgerichtet, lasse grüssen, sie erfreue sich bester Gesundheit. Ich hatte sie, das ist schon fast zwei Wochen her, zwischen Lausanne Fribourg aus dem Zug geworfen. Warum, fiel mir damals plötzlich ein, sollte man sich einer so lästigen Klette nicht entledigen können? außer mir gerade niemand im Abteil war, die gute Gelegenheit mir aufmunternd zunickte, hab ich’s dann also getan. Soviel mir bekannt, ist eine solche Handlung nicht strafbar. Nur vergaß ich natürlich im Überschwang meines Entschlusses, Ängste überaus zäh sind. Sie überleben alles, sie überleben auch uns. Meine Angst zum Beispiel ist, sie auf mich kam, die meiner Mutter gewesen. meine Mutter hat sie vielleicht schon von einer Tante gekriegt, das weiß ich schon nicht mehr. Wie immer: Wir Menschen kommen und gehen, ungerührt bleiben die Ängste am Leben und wählen sich neue Träger aus. Kein Wunder, es einer Angst überhaupt nichts ausmacht, aus dem fahrenden Zug geworfen werden. Deshalb ist meine euphorische Handlung ein sinnloser Akt gewesen. zu erwarten war, stellt sich nunmehr heraus, daß die würzige Waldluft des Waadtlandes meine Angst erst recht gekräftigt hat. Schon also läßt sie mich grüßen. Bald wird sie wiederum da sein, ausgeruht und erholt für ihren Erwählten, für mich. Treue, hört man heute oft klagen, sei selten geworden. So kann nur reden, wer für einen Augenblick seine Angst vergessen hat, vielleicht hat vergessen wollen. niemand bleibt uns so unentwegt treu wie die Angst.
- [aber ]
- [Aber ]
- [daß ]
- [doch ]
- [Da ]
- [Und ]
- [zu ]
- [daß ]
- [bevor ]
- [Wie ]
- [und ]
3. Füge die Konjunktionen am richtigen Ort ein:
Till Eulenspiegel
Wie alle Bauern und Bäuerinnen über den jungen Eulenspiegel klagten und sprachen, er sei ein Nichtsnutz und Schalk; und wie er auf einem Pferd hinter seinem Vater ritt und stillschweigend die Leute hinten in seinen Arsch sehen ließ.
nun Eulenspiegel so alt war, er stehen und gehen konnte, spielte er viel mit den jungen Kindern. er war munteren Sinnes. Wie ein Affe tummelte er sich auf den Kissen und im Gras so lange, er drei Jahre alt war. Dann befleißigte er sich aller Art Schalkheit so sehr, sich alle Nachbarn miteinander beim Vater beklagten, sein Sohn Till sei ein Schalk. Da nahm der Vater sich den Sohn vor sprach zu ihm: "Wie geht das doch immer zu, alle unsere Nachbarn sagen, du seiest ein Schalk?" Eulenspiegel sagte: "Lieber Vater, ich tue doch niemandem etwas, das will ich dir eindeutig beweisen. Geh hin, setz dich auf dein eigenes Pferd, und ich will mich hinter dich setzen und stillschweigend mit dir durch die Gassen reiten. werden sie über mich lügen und sagen, was sie wollen. Gib darauf acht!" Das tat der Vater und nahm ihn hinter sich aufs Pferd. Da hob sich Eulenspiegel hinten auf mit seinem Loch, ließ die Leute in den Arsch sehen und setzte sich dann wieder. Die Nachbarn und Nachbarinnen zeigten auf ihn sprachen: "Schäme dich! Wahrlich, ein Schalk ist das!" Da sagte Eulenspiegel: "Hör, Vater, du siehst wohl, ich stillschweige und niemandem etwas tue. Dennoch sagen die Leute, ich sei ein Schalk." Nun tat der Vater dies: er setzte Eulenspiegel, seinen lieben Sohn, vor sich auf das Pferd. Eulenspiegel saß ganz still, er sperrte das Maul auf, grinste die Bauern an und streckte ihnen die Zunge heraus. Die Leute liefen hinzu und sprachen: "Seht an, welch ein junger Schalk ist das!" sagte der Vater: "Du bist freilich in einer unglückseligen Stunde geboren. Du sitzest still und schweigst und tust niemandem etwas, doch sagen die Leute, du seiest ein Schalk."
- [aber ]
- [Als ]
- [Dennoch ]
- [und ]
- [und ]
- [und ]
- [Da ]
- [dass ]
- [dass ]
- [dass ]
- [da ]
- [bis ]
- [Denn ]
- [dass ]
4. Setze folgende Konjunktionen ein. Einige Konjunktionen passen nicht.
aber, als, bevor, bis, damit, denn, nachdem, obwohl, oder, sobald, sondern, und, während, weil, wenn
Michael hat kein Geld auch keine Arbeit.
Er sucht zwar eine Arbeit, er findet keine.
er täglich die Stellenanzeigen liest, findet er keine passende Stelle.
Heute steht Michael sehr früh auf, er einen Termin beim Arbeitsamt hat.
Er fährt nicht mit dem Auto, nimmt den Bus.
der Bus endlich kommt, muss er etwa 15 Minuten an der Bushaltestelle warten.
er mit dem Bus fährt, liest er erneut die Zeitung. Zuerst die Sportnachrichten.
er den Sportteil zu Ende gelesen hat, will er die Stellenanzeigen lesen.
er jedoch die Stellenanzeigen liest, kontrolliert er die gestrigen Lottozahlen.
er sie gelesen hat, wird er nervös und kontrolliert seinen Tipp. 6 Richtige!!!
5. Welches Wort ist eine Konjunktion?
- [ ] zweierlei
- [ ] andere
- [ ] zweimal
- [ ] während
6. Welches Wort ist eine Konjunktion?
- [ ] sondern
- [ ] stundenlang
- [ ] draussen
- [ ] oben
7. Welches Wort ist keine Konjunktion?
- [ ] damit
- [ ] windig
- [ ] denn
- [ ] obgleich
8. Welches Wort ist keine Konjunktion?
- [ ] aber
- [ ] obschon
- [ ] weil
- [ ] morgens
9. 1. Peter hat einen neuen Rekord im 100-m-Lauf aufgestellt, ..... er nicht trainiert hat.
- [ ] so dass
- [ ] nachdem
- [ ] trotzdem
- [ ] obwohl
10. Herr K. war lange nicht beim Zahnarzt, ..... er jetzt schlechte Zähne hat.
- [ ] so dass
- [ ] denn
- [ ] bis
- [ ] damit
11. Petra hat so lange Klavier geübt, ..... sie das Stück von Beethoven perfekt spielen konnte.
- [ ] denn
- [ ] bevor
- [ ] nachdem
- [ ] bis
12. ..... in der Schule gute Noten zu schreiben, muss man sehr viel lernen.
- [ ] Bis
- [ ] Ob
- [ ] Um
- [ ] Denn
13. ..... ich ein SMS empfangen kann, muss ich das Handy anschalten.
- [ ] Bevor
- [ ] Um
- [ ] Weil
- [ ] Nachdem
14. Ich glaube nicht, ..... mein Bruder meinen Geburtstag vergessen hat.
- [ ] denn
- [ ] dass
- [ ] ob
- [ ] weil
15. Kannst du mir sagen, ..... YB gestern gewonnen hat?
- [ ] weil
- [ ] ob
- [ ] dass
- [ ] obwohl
16. Fritz ist sehr stolz, ..... er hat den ersten Preis beim Preisausschreiben gewonnen.
- [ ] so dass
- [ ] um
- [ ] weil
- [ ] denn
17. ..... du gegangen warst, ging die Party richtig los.
- [ ] Obwohl
- [ ] Nachdem
- [ ] Bevor
- [ ] Bis
18. Ich habe alle Fragen richtig beantwortet, ..... ich nur geraten habe.
- [ ] weil
- [ ] so dass
- [ ] denn
- [ ] obwohl
19. ......Susi erkältet war, kam sie mit auf die Reise.
- [ ] Nachdem
- [ ] Obwohl
- [ ] Zumal
- [ ] Weil
20. ................................die Haustüre geschlossen ist, holst du den Schlüssel beim Nachbarn.
- [ ] wie
- [ ] seitdem
- [ ] nachdem
- [ ] falls
21. Paul ist nicht nur frech, ............................................... faul.
- [ ] aber
- [ ] jedoch
- [ ] sondern auch
- [ ] und
22. Ich helfe dir, ................................ ich Zeit finde.
- [ ] wann
- [ ] nachdem
- [ ] als ob
- [ ] sobald
23. Urs klagt nicht, ............................. er große Schmerzen hat.
- [ ] denn
- [ ] wie
- [ ] sondern
- [ ] obschon
24. ............................ war die See ruhig, .................. es drohte ein Gewitter.
- [ ] zwar - aber
- [ ] weder - noch
- [ ] entweder - oder
- [ ] nicht nur - sondern auch
25. Setze dass oder das ein:
Der reiche Dagobert lebte in ewiger Angst, man ihm sein Geld stehlen würde. Deshalb kaufte er sich einen Affen als Wächter. Dagobert hoffte, dieses Tier niemandem verrate, wo er Geld versteckt habe. Eines Tages zählte Dagobert Geld, er in Schachteln verpackt unter seinem Bett aufbewahrte. Als Dagobert später Haus verließ, zog der Affe Paket unter dem Bett hervor und spielte mit den Münzen und Noten. Als ihm zu langweilig
wurde, öffnete er Fenster und warf Münzen hinaus. Die Leute, die sahen, griffen freudig nach dem Geld. Weil jeder am meisten erwischen wollte, entstand ein lautes Gemenge. machte dem Affen großen Spaß. Er warf Geld mit vollen Händen unter Volk.
Jetzt kam Dagobert zurück. Als er sah, der Affe Geld auf Straßenpflaster warf, geriet er in Wut und rief: „sollst du büssen!" Doch ein Passant, der Spiel beobachtet hatte, meinte: „Strafen Sie Tier nicht, Geld fortwirft, ohne es weiß, was es tut. Vernünftigen Gebrauch davon zu machen, wissen auch Sie nicht!"
26. Setze die passenden Konjunktionen ein
Ein Ehepaar bewohnte ein Einfamilienhaus in einem Vorort von Bern. die beiden in die Ferien fuhren, sicherten sie ihr Haus auf originelle Weise ab. Sie schrieben
mit weißer Farbe auf die Rollläden: Vorsicht Einbrecher. Bitte Polizei verständigen! Dann zogen sie die Rollläden wieder hoch. zwei Diebe das unbewohnte ungesicherte Haus sahen, konnten sie nicht widerstehen und auch nichts ahnen. sie eingebrochen waren, ließen sie die Rollläden hinunter, sie wollten ungestört „arbeiten“. schon bald erschien die Polizei und legte den
erstaunten Einbrechern das Handwerk.
- [denn ]
- [Doch ]
- [Bevor ]
- [Nachdem ]
- [und ]
- [Als ]
27. Grüner Rat
Erholungskur für Pflanzen
man nach dem Urlaub die Zimmerpflanzen etwas trocken mit hängenden Blättern vorfindet, sollte man sie eine Stunde lang in einen Eimer mit Wasser tauchen, sich der Wurzelballen vollsaugen kann. Blattgewächse Efeu, Feigenbaum, Philodendron Hibiskus treiben wieder besser aus, man sie zurückschneidet. Wichtig: Pflanzen jetzt nicht düngen — sie würden eingehen.
- [damit ]
- [oder ]
- [und ]
- [Wenn ]
- [wenn ]
- [wie ]
28. Sie das letzte Mal bei einer gemütlichen Tasse Tee saßen, ist Ihnen dann einmal der Gedanke gekommen, woher der Tee eigentlich stammt?Den Tee entdeckte, man einer chinesischen Geschichte glauben will, der chinesische Kaiser Shen Nung knapp drei Jahrtausende vor unserer Zeitrechnung, man in Europa noch in der finstersten Vorzeit lebte. Holländische Seefahrer brachten den ersten Tee Anfang des 17. Jahrhunderts nach Europa die Verwendung des chinesischen Nationalgetränks verbreitete sich erst gegen Ende des Jahrhunderts. Dann war es auch hauptsächlich ein Getränk des Adels und der reichen Kaufleute, sich andere dieses orientalische Wundergetränk nicht leisten konnten. Als Medikament mag es auch ärmeren Leuten verordnet worden sein, man glaubte, der Tee Linderung bei allen möglichen Krankheiten brachte. Die Europäer bezahlten Tee zuerst teuer mit Gold und Silber, in der übrigen Welt wurde gerade nichts produziert, was die Chinesen gewollt hätten. So wäre das Teetrinken wer weiß wie lange ein Alleinrecht nur für reiche Leute geblieben, nicht der Teepreis im 18. Jahrhundert ”dank” des Opiumschmuggels gesunken wäre. Der Teehandel war im 18. und 19. Jahrhundert ein einziges Durcheinander. es am Ausgangspunkt der Reise Drogenhandel gab, regierte am Bestimmungsort in England großangelegter Schmuggel, dessen Ursache die unglaublich hohen Zölle waren. die Staatsgewalt einen langen und erbitterten Kampf gegen die Schmuggler geführt hatte, erließ sie 1784 ein Gesetz, das die Zölle abschaffte. Dies war schon ein Schritt in die richtige Richtung, auch das den Teehandel nicht vollständig ehrlich machte. Ein Weg, am Teeverkauf mehr zu verdienen als der Händler am Nachbarstand war, man etwas Billigeres in den Tee mischte, was man nicht erst den langen Weg von China bringen musste. So mochte die Teetruhe Tee, Asche oder getrocknete Kartoffelblätter enthalten.Heutzutage benutzen wir meistens Teebeutel, wir unseren Tee schnell und bequem zubereiten können. Man benutzt für die Verpackung des Tees zwar modernste Technik, finden sich aber Unreinheiten in unserem Teebeutel. der Tee recht populär ist, ist doch auch Kaffee eine ernstzunehmende Konkurrenz.Ein liebes Kind hat viele Namen, so gibt es auch viele Geschichten über die Entdeckung des Kaffees. Nach einer Legende ”erfanden” jemenitische Mönche den Kaffee vor reichlich tausend Jahren. ihre Ziegen kleine Beeren von Sträuchern mit glänzenden Blättern gefressen hatten, kamen sie eines Abends überhaupt nicht wie gewohnt zur Ruhe, liefen lebhaft umher. es ihm komisch vorkam, begann einer der Mönche, die kirschroten Beeren näher zu untersuchen. Der aus ihnen gepresste Saft war geschmacklos, warf der Mönch den Zweig ins Feuer. die Beeren in den Flammen lagen, begannen sie wunderbar zu duften. In der Asche wurden geröstete Bohnen gefunden, die in einer Schale zerrieben und mit heißem Wasser übergossen wurden. Das schwarz verfärbte Wasser schmeckte bitter, bald stellte sich ein seltsam leichtes und erfrischtes Gefühl ein auch Denkprozesse funktionierten besser. Die erste Erwähnung des Kaffees findet man in den Handschriften eines arabischen Arztes aus dem 10 Jh. Von den Persern weiß man, sie seit dem 15 Jh. Kaffee trinken. Die Verbreitung des Kaffeetrinkens beschleunigte in dieser Zeit der Gouveneur von Mekka, er das Kaffeetrinken als ungesund und unsittlich verbot. Der Sultan von Kairo, der ein großer Kaffeefreund war, kümmerte sich wenig um das Verbot. Die Aufhebung des Verbotes war zu ihrer Zeit ein aufsehenerregendes Ereignis, jeder wollte dieses anregende Getränk probieren.Also, Sie sich das nächste Mal nicht entscheiden können zwischen Kaffee und Tee, denken Sie gut nach, sie sich entscheiden!